Dienstag, 14. Mai 2019

Was verursacht MS?

Viele kennen nicht die Folgen einer MS Erkrankung. In einer Gruppe auf Facebook habe ich einen Text gefunden, der sehr gut erklärt, was MS verursacht. Ich kopiere diesen Text unverändert hier rein.

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MS ist chronisch
MS ist unheilbar
MS ist mit keiner Chemo tot
MS ist kein Ponyhofniveau
MS ist kein schlimmer Schnupfen
MS ist nicht tödlich (aber die folgen eines Schubs könnten es sein)
MS ist nicht ansteckend
MS ist NICHT die Abkürzung für Muskelschwund
MS ist KEINE psychische Erkrankung
MS bedeutet nicht, dass man zwangsläufig an den Rollstuhl gefesselt ist
MS lässt jeden Tag russischen Roulette mit einem spielen

Donnerstag, 11. April 2019

Cortison darfst du nicht schnell absetzen

Wenn du über einen längeren Zeitraum Cortison bekommen hast, darfst du dies nicht "von heute auf morgen" absetzen.

Deinem Körper drohen sonst Entzugserscheinungen. Diese Warnung wurde nun von der Bundesvereinigung deutscher Apotheker-Verbände raus gegeben.

Die Apothekerin Ursula Sellerberg weist darauf hin: Der Körper hat dann einen Steroid-Entzug. Dieser führt zu Müdigkeit, Schwäche, Gelenkschmerzen und Übelkeit. Du bist verwirrt und der Blutdruck sinkt ab.

Daher solltest du natürlich immer mit dem behandelnden Arzt darüber reden, wie du das Cortison absetzt. Vielleicht nach einer Infusion, die meist über 5 Tage geht, umstellen auf Tabletten, um die Dosis langsam zurück zu fahren

Der Arzt wird die sagen können, wie du damit umgehen sollst, wenn du nicht sowieso im Krankenhaus in Behandlung bist.
Cortison nicht zu schnell absetzen
Cortison nicht zu schnell absetzen

Donnerstag, 4. April 2019

Ernährung bei MS

MS wird als die "Krankheit mit den 1000 Gesichtern" bezeichnet. Grund dafür ist, dass die Krankheit bei jedem Patienten unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Rund 130000 Menschen sind in Deutschland davon betroffen.

Meist wird dies in jungen Jahren erkannt. MS ist eine chronische Entzündung des Nervensystems. Hier sind mehr Frauen als Männer betroffen. Es kann von jetzt auf gleich schlechter werden. Auch die Psyche spielt hier eine große Rolle. Man ist nicht mehr so belastbar wie man es mal war.

Durch die MS werden Nervenbahnen geschädigt.

MS-Kranke müssen besonders viel Fett essen. Auch Ballaststoffe sind wichtig. So wird die Darmflora "in Schwung" gebracht.

Kohlenhydrate sollte man hier meiden. Diese fördern Entzündungen. Immunzellen greifen die Nerven an. Dies wiederum führt zu Entzündungen im Körper. Grund dafür könnte zu viel Zucker sein. Jedenfalls spielt dies mit eine Rolle.

Aber Studien haben gezeigt, dass eine gut arbeitende Darmflora auch Nervenzellen reparieren können.

Die Ursache für MS kann noch nicht klar gesagt werden. Aber es ist nach bisherigen Erkenntnissen anzunehmen, dass die MS auch durch Vererbung kommen kann. Doch auch ein Mangel an Vitamin D kann dazu beitragen. Ebenso wie Übergewicht im Kindesalter.

Dennoch kann man MS nicht als Erbkrankheit bezeichnen.



Gesund essen bei Multipler Sklerose: Wie die richtigen Fettsäuren die Krankheit positiv beeinflussen


Durch MS können verschiedene Folgeerscheinungen auftreten. So können einige der folgenden Störungen auftreten. Auch können hier mehrere Punkte gleichzeitig auftreten.

Dies wären:

- Lähmungen
- Blasenstörungen
- Darmstörungen
- Sehstörungen
- Erschöpfungen (Fatique)
- Sensibilitätsstörungen
- Sexuelle Störungen
- Gleichgewichtsstörungen
- Koordinationsstörungen

Die Störungen können im Verlauf der Krankheit zunehmen bezüglich ihrer Intensität. Die Auswirkungen können nur verlangsamt werden.

MS ist nicht heilbar. Aber man kann das Immunsystem stärken mit der entsprechenden Ernährung.

Mit der richtigen Ernährung kann man die Entzündungen reduzieren. So sollte die Ernährung bestehen aus Gemüse, Nüssen, Ölen und Omega 3 Fettsäuren. Letztere sind in Fisch enthalten.

Kohlenhydrate sollten wie erwähnt gemieden werden. Diese sind vorwiegend in Brot und Nudeln wie auch Zucker enthalten.

Fettreiche Eiweißlieferanten wie Milch, Eier, Fisch und Geflügel sind dabei hilfreich.

Man sieht also, wenn man von MS betroffen ist, kann man die Krankheit deutlich durch der Ernährung beeinflussen. Natürlich gehören auch die Medikamente dazu, die vom Neurologen verschrieben werden. Doch nur allein auf die Medikamente sollte man sich nicht verlassen. Auch die richtige Ernährung ist wichtig dabei.

Montag, 25. März 2019

Lebensmittel gegen Entzündungen

Wenn du von MS betroffen bist, hast du viele Entzündungsherde im Körper. Manchmal ist dies so schlimm, dass Betroffene zur Behandlung mit Cortison-Infusionen im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Du kannst dies zwar nicht mit bestimmten Lebensmitteln "heilen". Aber du kannst etwas tun, um die Auswirkungen der Entzündungen zu mindern.

Durch die Entzündungen können rote Hautstellen entstehen oder Schmerzen verursacht werden. Viele Erkrankungen des Körpers können aber auf Entzündungen zurück geführt werden. So auch Rheuma oder Diabetes.

Es gibt Lebensmittel, die diese Entzündungen noch fördern. Süßes Speisen, Weizenprodukte oder auch Fleisch wie Schweinefleisch. Diese sollte man also auch meiden, wenn man von den Entzündungen betroffen ist.

Im Gegensatz dazu gibt es aber Lebensmittel, die diese Entzündungen hemmen. Diese Lebensmittel sollten nicht nur bei akuten Entzündungen wie bei MS auf dem Speiseplan stehen. Du solltest diese generell in deinen Speiseplan einbauen.

So ist auch das Kurkuma, was Bestandteil vom Curry ist, sehr gesund für den menschlichen Körper. Die kann genutzt werden gegen Entzündungen, wie auch gegen Arthrose und Schuppenflechte. Auch gegen Krebs kann es schützen.

In China wird u.a. Ingwer eingesetzt gegen Entzündungen. Dies gehört durch dortigen Ernährung dazu. Dadurch werden auch freie Radikale neutralisiert, die für die Alterung des Körpers und für Entzündungen verantwortlich sind.

Generell kann man sagen, wenn es scharf ist, ist es gut. Die Durchblutung wird angeregt und Entzündungen gemindert. Das Immunsystem wird gestärkt.

So sind auch Zwiebeln und Knoblauch sehr geeignet, Entzündungen zu hemmen. Weiterhin wirkt es antibakteriell.



In diversen Kohlarten ist viel anti-entzündliches Vitamin C zu finden. Auch in Paprika sind Antioxidantien enthalten, die Entzündungen entgegen wirken.

Allgemein kann man sagen, Omega 3 Fettsäuren wie auch Vitamin C wirken entzündungshemmend. Weiterhin sind Magnesium, Vitamin A und Vitamin E gut gegen Entzündungen geeignet.

Hier sei die Frucht Sanddorn zu erwähnen, die einen sehr hohen Vitamin C Anteil hat.
Auch Kirschen, hier sind insbesondere die Sauerkirschen zu beachten wirken nicht nur Schmerzlindernd sondern auch entzündungshemmend.

Fisch ist ein wichtiger Lieferrant für entzündungshemmende Ernährung. Hering, Lachs und Makrele, also die fetten Fische, enthalten viel Omega 3 Fettsäuren. Darum sollte mindestens zweimal die Woche auch Fisch auf dem Speiseplan stehen.

Rotwein gehört ebenfals zu den Entzündungshemmern, wegen der roten Farbstoffe. Das ist jetzt kein Freifahrtschein dafür, dass man sich täglich eine Flasche Rotwein gönnt. In der Woche reichen 3 Gläser.

Selbst Kaffee hemmt Entzündungen. Verantwortlich dafür sind Polyphenole. Allerdings sollte man nicht zu viel Kaffee trinken. Besonders bei Darmentzündungen.

Weiterhin gelten folgende Lebensmittel als entzündungshemmend.

Salbei, Kamille, Zartbitterschokolade, Nüsse, Beeren, Gemüse, besonders Spinat und Brokkoli. 

Fazit:
Der eigene Speiseplan sollte also auf jeden Fall ausgewogen sein. Er sollte viel Gewürze, Obst, Gemüse, Nüsse und Kräuter enthalten. Insbesondere Fisch sollte nicht zu kurz kommen.

Freitag, 22. März 2019

CBD Öl gegen MS?

Cannabis ist seit Jahren bekannt als Droge. Doch aus der Cannabispflanze wird auch das CBD-Öl gewonnen. Dies soll helfen gegen Schmerzen, Haut- und Schlafproblemen wie auch gegen Entzündungen.

Das CBD-Öl wird schmerzstillend, Entkrampfend und auch entzündungshemmend. Und bekanntlich hat man viele Entzündungen im Körper bei MS. 

CBD kann in Deutschland rezeptfrei verkauft werden. Als Kosmetik wie auch als Nahrungsergänzung.Dies gibt es als Öl aber auch in Tablettenform zum Schlucken.

CBD Produkte



In den USA gibt es CBD bereits als Kaffee und als Cocktail. Aber auch als Eis, Gummibärchen, Massageöl und Creme gibt es CBD.

Die ganze Wirkung von CBD ist noch nicht vollständig erforscht. Aber in Untersuchungen wurde bereits gezeigt, das die Zellen im Körper vor oxidativem Stress geschützt werden, dass Entzündungen bekämpft werden und auch die antibakterielle Wirkung vorhanden ist.

Es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten von CBD.

CBD wirkt bei:
- Entzündungen (wie bei MS)
- Epilepsie (Anfälle sind seltener)
- Schmerzen (Migräne, Arthritis, Gelenkschmerzen u.a.)
- Hautproblemen (Akne, Neurodermitis)
- Angststörungen
- Schlafstörungen
- Stress
- Nervosität und Gereiztheit (durch Stress)
- Krebs (beschleunigt das Absterben von Krebszellen und hemmt Wachstum von Tumore und Metastasen)



Es ist also schon erstaunlich, wogegen CBD eingesetzt werden kann. Doch es gibt wohl auch negative Nebenwirkungen. So ist auch Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit und Mundtrockenheit möglich.

Doch wenn man von den aufgezählten, medizinischen Problemen betroffen ist, kann man vermutlich mit den Nebenwirkungen leben. Denn diese sind wohl - wie man so schön sagt - das kleinere Übel, wenn man von den Dingen betroffen ist.

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Donnerstag, 14. Februar 2019

Was ist MS?

Bevor man sich über eine Behandlung und Leben mit MS informiert, sollte man erst mal genau wissen, was MS überhaupt ist. Auch wenn der Begriff geläufig ist. MS steht kurz für "Multiple Sklerose".
Es ist eine Chronische Entzündung des Nervensystems. Das bedeutet, hier werden Nervenstrukturen zerstört. 
MS ist nicht heilbar. Aber man kann mit Medikamenten die Fortschreitung der Krankheit mindern. 
Als erste Anzeichen von MS kann man oft folgende Symptome feststellen. 
Unsicherheit beim Gehen
Störungen beim Sehen
Strungen bezüglich der Gefühle in den Beinen
Müdigkeit
Probleme mit der Entleerung des Darms
MS ist nicht eine Art "Todesurteil". Es gibt über 200000 Leute in Deutschland, die mit dieser Krankheit leben. Dabei sind rund doppelt so viele Frauen betroffen als Männer.
Der Verlauf der Krankheit ist unterschiedlich. Bei manchen Patienten kann es schleichend verlaufen. Sie merken also am Anfang nicht mal, dass sie die Symptome haben, und dass bei ihnen MS "schlummert".
Bei anderen kann schnell festgestellt werden, was mit ihnen nicht stimmt und woran es liegen könnte. 

Alles wie immer, nichts wie sonst: Mein fast normales Leben mit multipler Sklerose



An folgenden Sympthomen kann man erkennen, dass man MS hat. Die Beschwerden sind etwa sortiert nach der Häufigkeit des Auftretens. 

- Störungen der Gefühle in den Beinen
- Ungewöhnliche Müdigkeit
- Störungen beim Stuhlgang
- Probleme beim Gehen und Stehen
- Sehstörungen
- Störungen der Gefühle in den Armen
- Schwindende Kraft in den Beinen und Armen
- Gesichtslähmungen
- Störungen der Gefühle im Gesicht
- Störungen beim Sprechen
- Lähmung von Arm und Bein auf einer Seite des Körpers
Die Störungen der Gefühle in Armen und Beinen die häufigsten Erscheinungen. Wenn man also diesbezüglich etwas bei sich bemerkt, sollte man schon prüfen ob es noch weitere Hinweise gibt, die oben aufgeführt sind.
Man spricht oft von "Schüben". Das heißt, es gibt einen Schub, bei dem die Beschwerden massiver auftreten als zu anderen Zeiten. 
Doch das muss nicht immer so sein. Es kann auch einen schleichenden Verlauf nehmen. Das heißt, man erkennt den "Schub" nicht mal. 
Es wird auch vermutet, dass MS vererbbar ist. Aber ds besteht die Meinung, dass JEDER MS bekommen kann. Denn für die Vererbbarkeit gibt es noch keine klaren Beweise. 
Es gibt jedoch eine starke Vermutung, dass MS durch eine Infektion entstehen kann. Doch auch das ist nicht zu 100 % gesichert. 
Was auch interessant ist, ist die Tatsache, dass ein Mangel an Vitamin D ein Grund für MS sein könnte. Denn Vitamin D wird bekanntlich durch die Sonneneinstrahlung im Körper produziert. Und wenn man sich vom Äquator fort bewegt, häufen sich die Fälle von MS. Bekanntlich ist die Sonneneinstrahlung am Äquator sehr hoch. 

Samstag, 22. Dezember 2018

Was ist ein MS Schub?

Man spricht oft von einem Schub. Aber was ist ein Schub, wenn man MS hat?

So ein Schub dauert meist rund 24 Stunden bis 4 Wochen.

Ein Schub besteht aus neuen Entzündungen im Gehirn oder Rückenmark. Immunzellen verstärken ihre "Angriffe" auf die Myelinscheide. Eine Myelinscheide ist eine lipidreiche Schicht, die einige Nervenzellen bei Wirbeltieren wie dem Menschen umgibt.

Solch ein Schub wird meist im Krankenhaus mit einer hohen Dosis von Kortison behandelt, welches dann die Entzündung bekämpft.

Häufig ist es so, dass keine weiteren Einschränkungen übrig bleiben und die betroffenen Stellen im Körper wieder heilen.

Alles wie immer, nichts wie sonst: Mein fast normales Leben mit multipler Sklerose




Wie oft so ein Schub auftritt, lässt sich nicht voraussagen. Es können Monate, aber auch Jahre vergehen, bis wieder ein Schub auftritt.

Nach rund 10 Jahren mit der Krankheit ist es bei vielen Betroffenen so, dass die Schübe zu einem gleichförmigen Verlauf übergehen. Das bedeutet, die Beschwerden verstärken sich nur langsam. Die MS Kranken haben weitgehend keine Schübe mehr.

Es ist selten, dass sich die Krankheit von Anfang an gleichbleibende Beschwerden hat. Dies gibt es bei nur bei rund 10 % der MS Kranken.

Um aber keine Panik zu verbreiten:

MS muss nicht immer krasse Auswirkungen haben. Bei manchen Patienten gibt es wenige Beschwerden und Schübe. Diese können sich sogar wieder zurückbilden.

Positiv ist auch, dass junge Menschen wie Kinder und Jugendliche meist keine starken Beschwerden haben. Es wird vermutet, dass in jungen Jahren die Folgen der Angriffe von den Immunzellen leichter reparieren können.